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gibt's den kompletten Reisebericht ohne Fotos als PDF-File (293 KB) Die Initialzündung für diese Idee entstand auf einer kleinen Feierabendtour hinauf nach Regensberg, einem kleinen Ort mit mittelalterlichem Stadtbild im Zürcher Nordwesten. Dort oben gibt es eine Stelle, wo man es sich auf einer Bank gemütlich machen und die Aussicht über das Glatttal geniessen kann, mit dem Kranz der Voralpen am Horizont, wenn man sich nach rechts wendet und einem schönen Blick in den Hegau, wenn man den Kopf nach links dreht. Und eben bei diesem Blick nach circa Nordosten kommt so jemanden wie mir, also einem Wahlzürcher, gewissermassen im selbst gewählten Exil, durchaus schon mal der ein oder andere sehnsuchtsvolle Gedanke an die ferne Heimat - und wie es denn wohl wäre, einfach mal mit dem Fahrrad dorthin, sozusagen also "nach Hause", zu reisen. Das schien mir jedenfalls kein gar zu abstruser Gedankengang zu sein, und, na ja, man kann sowas durchaus mal andenken... Aus einer sentimentalen Regung heraus entsteht also eine Idee. Und so ein Gedankengespinst zieht bei mir, sofern ich es nicht augenblicklich als zu utopisch verwerfe, sondern ein bisschen keimen und gären lasse, immer auch ein ausgiebiges Planen nach sich. Routen von Zürich nach Oberviechtach gäbe es viele, wahrscheinlich auch interessantere und weniger frequentierte als den von mir schliesslich auserkorenen Klassiker. Aber ein anderer Baustein bei der Planung dieser zwei Urlaubswochen ist eben auch mein Uralt-BIKELINE-Radreiseführer "Donauradweg Donaueschingen - Passau". Dieses Buch habe ich 1994 vor meiner allerersten Radreise erstanden, es ist mittlerweile fast so etwas wie ein Zeitdokument, total zerlesen, total überholt und total in Auflösung begriffen, aber immer wenn ich zuhause in meiner Landkarten- und Reiseführer-Truhe krame, fällt mir dieses Buch in die Hände und ich blättere wie automatisch ein wenig drin herum und versuche anhand der zufällig aufgeschlagenen Seiten Erinnerungen an damals wachzurufen. Und wenn auch alternative Strecken reizen mögen, so lockt mich der Donauradweg schliesslich doch am allermeisten, denn wenn ich mir schon darüber im Klaren bin, dass ich hier einen Trip in meine eigene Geschichte unternehme, so kann ich genauso gut Nägel mit Köpfen machen und die 94er Reise nochmals nacherleben und nachempfinden. Punkt. Nun ist es ja nicht so, dass ich den Donauradweg seit damals nicht mehr berührt hätte - im Gegenteil, ich bin in den letzten Jahren mehrmals in umgekehrter Richtung auf Teilstrecken dieser Route unterwegs gewesen. Aber bewusst einmal wieder von Donaueschingen nach Osten radeln, das hab ich seit meiner ersten Radreise nicht mehr getan. Es geht mir nun auch nicht gross darum, Vergleiche zwischen damals und heute anzustellen. Ich weiss ja eh, dass sich meine Aufbruchstimmung während dieser allerersten Unternehmung niemals mehr zurückholen lässt, aber so ein bisschen nachempfinden und in Erinnerungen schwelgen, das kann/darf/will ich mir gönnen. Es kann nun sein, dass das erinnernde und sentimentale Element in diesem Bericht für einen Aussenstehenden zu sehr hervor sticht falls dem so ist, dann bitte oberflächlich drüber hinweg lesen und das Augenmerk mehr auf die "neutraleren" Aspekte legen! Das sollte als einfache Bedienungsanleitung genügen. Der Donauradweg von Donaueschingen bis Regensburg wird also das Kernstück dieser Reise sein. Des weiteren möchte ich ein paar Tage bei und mit meinem Vater verbringen, Tagestouren unternehmen und, wenn möglich, am Schluss noch von Oberviechtach nach München radeln, von dort dann mit dem Zug nach Zürich zurück reisen. Man sieht schon, bei dieser Reise steht für einmal nicht das Entdecken von Neuland auf dem Programm - ich hab mir für dieses Mal andere Prioritäten gesetzt. Eines aber steht nach wie vor an erster Stelle: ich will möglichst viel Radfahren! |
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