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Dort gefällt's uns dann nur teilweise und es ist die
einzige Unterkunft auf dieser Reise, die ihren Preis nicht
wirklich wert ist. Zimmer, Lage, Essen, etc., das ist alles
entsprechend, aber es gibt ein paar Begleitumstände,
die Ungemütlichkeit verbreiten: sehr umständliches
Einchecken mit drei Anlaufstellen für Zimmer, obligatorischen
Badeschlappen und Bademantel (80 Euro Kaution pro Mantel!).
So verbringt man die erste Stunde mit derlei Quatsch. Weiter
gilt der Bon für den Gratis-Aperitif nur für antialkoholische
Cocktails und so Kram eben. Ist uns ja eigentlich egal, denn
ob wir unseren üblichen Kir Vin Blanc nun selber zahlen
oder nicht, spielt in der Endabrechnung dann auch keine so
ausschlaggebende Rolle mehr. Manchmal staunt man halt einfach
und kann nicht verstehen, warum man in vergleichsweise preisgünstigeren
gastronomischen Betrieben durchaus grosszügig mit dem
Gast verfährt, in gehobenen Preisklassen dafür aber
alles auf Heller und Pfennig aufaddiert. Ist für mich
irgendwie ein Widerspruch. Aber ich muss ja auch nicht alles
verstehen.
Jedenfalls essen wir an diesem Abend trotz selber finanziertem
Aperitif hervorragend, sitzen am Fenster direkt über
dem Meer und schauen dabei den Badegästen zu, die mit
den Wellen der herein laufenden Flut spielen und sind soweit
erstmal ganz zufrieden. Ist halt schon was anderes, so ein
Ozean
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