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Um die nur leicht unter der Deckschicht aus Alltagsleben
und täglicher Routine schlummernden Traumbilder von weiten Landschaften
und Flusstälern, vom Meeresrauschen, den typischen Gerüchen
der Atlantikküste oder dem Geschmack von Muscheln und Cidre auf dem
Gaumen, kurz gesagt: von Frankreich, zum Leben zu erwecken, braucht es
im Prinzip gar nicht mal so viel. Seien wir doch ehrlich. Da genügt
unter Umständen schon die Übertragung einer einzigen Tour de
France-Etappe im Fernsehen: Während das Peloton die Ausreisser an
der langen Leine verhungern lässt und der Rennverlauf kaum Spannung
verspricht, spielt die Regie Luftaufnahmen der Gegend ein, durch die sich
das Fahrerfeld gerade bewegt. Ansichten von Schlössern, Burgen und
Städten, glitzernde Mäander von Flussläufen, im Winde wogende
Getreidefelder und kleine Strassen säumende Alleen. Wie soll man
da immun bleiben? |
Im Laufe der Monate reihte sich bei uns Reiseidee an Reiseidee und schliesslich blieb genau diese Route übrig. Eine Art Themenreise soll es werden, drei bekannte Bauwerke mit einer Radtour durch die südliche Normandie verbinden: Die Notre Dame in Paris, die Kathedrale in Chartres und den Mont St. Michel an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne. Zwar werden wir nicht buchstäblich vor den Portalen der Notre Dame in Paris in die Pedale treten, sondern die weitläufige Agglomeration der Stadt mittels Vorortzug umgehen, doch "gefühlt" werden wir von der Kirche zum Klosterberg unterwegs sein. Es soll keine reine Radreise werden, ein paar Ruhe- bzw. Urlaubstage an der Küste sind auch noch mit eingeplant. |
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