| |
Letztes Jahr sind wir anlässlich unserer
Pilgerreisen zur Loire ein paar Mal in Digoin eingekehrt, um die Loire zu
begrüssen oder ihr Lebe wohl zu sagen. Diesmal steht ein grosses Fragezeichen
darüber. Das Hotel unserer Wahl liegt nämlich direkt am Fluss.
In den letzten Tagen haben wir zu viele Bilder von überfluteten Anwesen,
Parkplätzen und davon schwimmenden Autos im Fernsehen gesehen, so sind
wir lieber mal vorsichtig und suchen uns eine Alternative. Uns fällt
noch ein anderes Hotel ein, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben -
dieses Kurhotel in Bourbon-Lancy mit seinem etwas abgewetztem Belle Epoche-Charme.
Vor allen Dingen die Küche ist uns in guter Erinnerung geblieben. Nach
der gestrigen Erfahrung (nicht wirklich gelungener Versuch des Kochs, sich
an trendige Nouvelle Cuisine heranzukochen - sein Senf-Eis mit Hochprozentigem
als Zwischengang zum Beispiel sollte er wirklich nochmals überdenken)
freuen wir uns auf etwas bessere Speise. |
|
Über die Reise selber lässt
sich heute wenig berichten: Das Wetter war vormittags eher bescheiden. Werner
hat gute Arbeit geleistet, uns problemlos durch Besançon hindurch
und an Chalons und Montceau-les-Mines vorbei geleitet. Zwischendurch giesst
es mal wie aus Kübeln, dann regnet es nur mehr leicht, doch beständig.
Nachmittags zieht das Schlechtwettergebiet allerdings weiter, und als wir
durch Bourbon-Lancy spazieren, steigen mit dem Sonnenschein auch gleich
wieder die Temperaturen in den angenehmen Bereich. Wie das Abendessen war,
berichte ich morgen… |
|