| Und wie man sich an diese
stilvollen Hotels gewöhnen kann. Und wie man das dann vermissen
kann. Gestern direkt neben dem Schloss und heute direkt neben
der Autobahn. Wir nächtigen nämlich heute in einem
dieser Motel-ähnlichen Autobahnabsteigen. Mangels anderer
Möglichkeiten, denn heute wollte sich partout keine andere
Unterkunft auftun. Na dann halt
Heute war im Prinzip ein wunderbarer Radltag mit viel Sonnenschein,
heissen, aber noch tragbaren Temperaturen und viel Nähe
zum Fluss.
Von Montsoreau aus wählten wir zuerst die ausgeschilderte
Route, die zweitweilig auf sandigen Wegen direkt am Ufer entlang
führt. Auf diese Art und Weise schlagen wir uns bis Saumur
durch und werden nur ab und an mit der Hauptstrasse (D 947)
konfrontiert.
Saumur lassen wir links liegen. Keine Lust auf Stadtbesichtigung,
obwohl bei der Durchfahrt das Schloss und die sehenswerten
Fassaden der Stadthäuser locken. Flugs sind wir in St.
Hilaire und radeln an all den monumentalen Weingütern
vorbei, die selber wie Schlösser anmuten.
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Auf der nur mässig
frequentierten D 751 geht's locker und leicht dahin und
man kommt durch so nette kleine Ortschaften wie Chênehutte-les-Truffeaux
oder Gennes. Anschliessend biegen wir in den noch kleinere
D 132 ab, die uns wieder sehr nah am Fluss entlang führt.
In Le Thoureil machen wir Mittagspause in einem Gartenrestaurant
direkt an der Loire. Leider vermieten die hier keine Zimmer,
denn das wäre ein schöner Ort, um den Nachmittag
und Abend zu geniessen: der Fluss, die Sandbänke,
der heisse Sommertag
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Also weiter. Nach St. Remy-la-Varenne folgen wir der Strasse
über ein einsames, leicht welliges Land. Mittlerweile
ist es wieder recht heiss geworden und so sind wir gar nicht
böse, als wir irgendwann über die Fluss hinein nach
Les Ponts-de-Cé rollen und im Hotel ankommen, Autobahn
hin oder her.
Gar so unangenehm ist das hier aber gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Zur Hotelanlage gehört nämlich ein Garten mit leidlich
grüner Rasenfläche, Büschen und Bäumen,
einer Terrasse und sehr nettem Personal. So können wir
den Abend prima draussen verbringen, freilich nicht bei ganz
so phänomenalem Ambiente, wie es uns gestern vergönnt
war. Muss ja auch nicht immer sein...
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