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| Gefühlt fängt
sie erst hier so richtig an, unserer Loire-Reise. Obwohl wir schon seit
Sonntag mehr oder minder der Loire entlang fahren. Soviel gesehen haben
wir bisher noch nicht von ihr, doch das wird sich wohl bald ändern.
Wieder liegt heute Nebel über dem Land, und wieder wird er sich bis zu unserem Aufbruch gelichtet haben. Ab heute kommt der blaue BIKELINE-Führer "Loire-Radweg" zum Einsatz, der die Route ab Nevers beschreibt. Er dient uns allerdings nur als Anregung, und wir befolgen die dort verzeichnete Streckenführung nicht strikt, sondern "leisten" uns die ein oder andere Abweichung oder Abkürzung. Anstatt die im Führer beschriebene Route am südlichen Flussufer zur Mündung des Allier zu nutzen, radeln wir lieber gleich nach Nordwesten aus der Stadt. Viel Autoverkehr ist am heutigen Christi Himmelfahrtstag nicht zu verzeichnen. Man fährt halt zum Boulanger und holt sich sein Baguette. Wir setzen bei Fourchambault über die Loire und finden bei Givry dann die Beschilderung "Loire â velo" vor. Seit wir damals, vor bald zwölf Jahren, hier entlang gefahren sind, hat sich diesbezüglich einiges getan. Die Beschilderung und die Routenführung ist heutzutage so, wie man es von den Radfernwegen in Deutschland - beispielsweise dem Donauradweg - her kennt. Auf Asphalt gleiten wir nach Norden, können links über das Land blicken und haben rechts von uns reichlich Auwaldvegetation. Ab und zu sehen wir den Fluss, zum Beispiel bei Marseilles-lès-Aubigny, wo wir am Flussufer Pause machen. Es ist mittlerweile veränderlich bewölkt und gerade als wir unseren Tagesproviant plündern, zieht eine dunkle Wolkenfront heran. Ich weiss bis heute nicht, was das für ein Container oder für eine (Umkleide?)Kabine mit kleinem Glasdach war, die in unmittelbarer Nähe stand. Aber angesichts des plötzlich einsetzenden Platzregens kommt diese Unterstellmöglichkeit wie gerufen. |
Der Spuk ist schnell vorbei und wir radeln weiter, immer mit guter Oberfläche unter den Reifen. Wir kommen trotz gelegentlicher Regenschauer gut voran. Am anderen Ufer erscheint dann La Charité-sur-Loire, eine Steinbrücke lädt ein, zur Ortsbesichtigung den Fluss zu queren. Wir bleiben jedoch links-loirisch und unserem Weg bis zum Weiler Les Vallees treu, wo wir dann auf die Landstrasse wechseln. Unser Tagesziel, der auf einem Hügel erbaute Ort Sancerre, erscheint weithin sichtbar am Horizont. Während wir langsam näher kommen, fragen wir uns natürlich, ob sich die Anstrengung des Anstieges jetzt am Schluss der Etappe wirklich auszahlen wird. Er tut es! Von oben blickt man weit über das Land, die Weinberge, das Flusstal. Diesmal kommen wir wieder recht gediegen unter, und zwar im Hotel
Le Panoramic. Wir haben eine eigene Terrasse und einen Pool und
die im Hotelnamen schon angedeutete Aussicht. Sancerre selber erweist
sich als beliebtes Ausflugsziel. Gerade heute ist allerhand los: Viele
Motorradfahrer, Touristen, eine Oldtimerparade, irgendwie viel zu viel
Blech und Motorenlärm für unseren Geschmack. Wir lassen es bei
einem kurzen Stadtrundgang bewenden und freuen uns, dass wir im Restaurant
neben unserem Hotel einen Tisch direkt am Fenster bekommen. Während
des Abendessens öffnet der Himmel nochmal kurz seine Schleusen, dann
bricht die Sonne wieder durch und beleuchtet alles ganz dramatisch. Und
der Wein hier ist auch nicht von schlechten Eltern... |
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Noch ist es sonnig | |||||
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Kurz darauf sieht es so aus | |||||
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Doch es gibt zum guten Glück ein Dach zum Unterstellen | |||||
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Schöne runde Kilometerzahl - das Birdy hat längst seine Jungfräulichkeit verloren | |||||
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Mittlerweile sieht man auch Schlösschen am Fluss | |||||
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Wir nähern uns Sancerre, unserem Tagesziel | |||||
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Wenn wir nur schon oben wären | |||||
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Wie immer wird man mit einer schönen Aussicht belohnt | |||||
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Sancerre... | |||||
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...ist ein beliebtes Ausflugsziel | |||||
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"Déviation" gilt nicht für das Trike mit dem offenliegenden und knatternden Motor | |||||
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Die Sonne geht über den Weinbergen unter | |||||
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