![]() |
| Was für ein Kontrast.
Gestern das schnieke Seminarhotel in Sancerre und heute das Sanotel
in Gien mit seinen heruntergewirtschafteten Zimmern. Man kommt sich vor
wie in einem alten Krankenhaus. Die Lobby dagegen ist das Aushängeschild
des Hotels. Und die Lage direkt an der Loire. Und der kleine Garten. Ich
will mich aber nicht beschweren, denn die Empfangsdame ist sehr höflich,
wenn auch äusserst umständlich. Und es ist was los hier. Wir staunen
nicht schlecht, als sich der grosse Hotelparkplatz immer mehr füllt
und schliesslich bis auf den letzten Platz besetzt ist.
Wir blicken auf eine Etappe zurück, die wieder mit strahlend blauem Himmel beginnt. Zuerst gleiten wir vorsichtig inmitten all der zur Arbeit fahrenden Automobilisten auf der grossen D 955 hinunter in den Ort St. Satur, wo wir zuerst einen Supermarkt aufsuchen, um unseren Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser wieder aufzufüllen. Dann folgen wir wieder den Radwegweisern und tun gut daran. Wie gestern schon hat man vor uns ein Asphaltband entrollt, auf dem sich prima radeln lässt, zumal an diesem sonnigen Frühsommermorgen. |
Vormittags ist es windstill, gegen Mittag nimmt allerdings die Bewölkung zu, und Wind kommt auf. Damit wird es leider wieder anstrengend und das leichte Dahingleiten verflüchtigt sich. Wir treffen immer wieder mal auf die Loire und dabei denkt man automatisch an Foresters Schilderung in seinem eingangs erwähnten Roman. Neben dem Kernkraftwerk bei Neuvy-sur-Loire gibt's im Maison de Loire, einen kleinen Infocenter, ein Kaffeepäuschen. Hier verkaufen sie neben Büchern, Shirts und anderem Schnickschnack auch kleine Pfeifen, die Vogelstimmen imitieren. Und zwar hauptsächlich die der Nachtigall. Liege ich mit meiner Vermutung doch nicht so falsch? Nachtigall hin oder her, aber dass wir hier einen Bienenfresser sehen und fotografieren, wundert uns dann schon. Weiter gilt es anzuführen, dass Beaulieu-sur-Loire ein nettes kleines Dörfchen mit gepflegten Gärten ist, dass man in Châtillon-sur-Loire gut essen kann, und dass wir in Briare ein Wiedersehen mit der Kanalbrücke feiern. Und nach weiteren zwölf Kilometern und einem saftigen Anstieg hinauf nach Saint-Brisson-sur-Loire taucht endlich Gien am anderen Ufer auf. |
|||||
![]() |
Und wieder ein schöner Morgen | |||||
![]() |
Ja ich mag sie, die weissen Riesen | |||||
![]() |
So sieht's heute aus... | |||||
![]() |
...oder so | |||||
![]() |
Was macht denn der Bienenfresser hier? | |||||
![]() |
So muss Hornblower die Loire gesehen haben | |||||
![]() |
Ein Wiedersehen... | |||||
![]() |
...mit der Kanalbrücke in Briare | |||||
![]() |
Wir nähern uns Gien | |||||
![]() |
... | |||||
![]() |
... | |||||
![]() |
... | |||||
| zurück zum Menue ¦ zurück zum Text ¦ weiterlesen | ||||||