Blieb das Schloss Cheverny gestern links liegen, so wollen wir uns auf jeden Fall aber Chenonceau genauer anschauen, und zwar ohne die lästige Sorge um das vor dem Eingangsbereich parkende Rad samt Reisegepäck - wir wollen hier im Ort übernachten. Aus diesem Grund wird die heutige Tagesetappe ein kurze werden. In Chenonceau selber scheint es genügend Übernachtungsmöglichkeiten zu geben und so radeln wir ohne Vorreservierung los.

Gestern Abend noch sah es nach Regen aus, doch in der Nacht hat sich das Wetter wieder beruhigt, und so starten wir erneut in einen heiteren Morgen. Der Omnibus der fernöstlichen Reisegruppe steht schon auf dem Kies vor unserem Hotel bereit, die Koffer werden durchgezählt, die Reisenden selber zur Eile genötigt. Eine Gruppe Reiter wird mit Geländewagen abgeholt.

Wir lassen ihnen den Vorrang und rollen uns auf dem Weg durch den grossen Schlosspark hinaus ins Freie erstmal ein. Anschliessend radeln wir wieder auf kleinen und kleinsten Strassen durch die Landschaft, an Getreidefelder und Wiesen vorbei. Allmählich mischt sich auch wieder Weinanbau mit dazu. Wir sehen einen Wiedehopf vor uns auffliegen und einen Grünspecht, Mehl- und Rauchschwalben und eine Menge Mauersegler.

 

Es gilt auch noch den ein oder anderen Kilometer durch verwunschenen Wald zu fahren, bevor wir hinab ins Tal des Cher gleiten, das wir bei Bourré erreichen. Und hier sind sie endlich, die Häuser aus gelblich-weissem Tuffstein mit ihren blau-grauen Schieferdächern, die ich so mag. Und hier hat man auch schon Wohnungen, Keller und Höhlen in den Fels gehauen. Genau wie "weiter vorne" bei Saumur.

Nun geht es auf der grossen D 176 im Flusstal entlang, zuerst bis nach Montrichard und weiter bis nach Chenonceau. Montrichard wäre eigentlich auch ein nettes Städtchen. Leider rollt hier der Durchgangsverkehr durch die mit Kopfsteinpflaster belegten Altstadtgassen. Schade.

Um die Mittagszeit erreichen wir Chenonceau und finden auch gleich im Hotel la Roseraie, wieder so ein Schmankerl. Das Zimmer, der Innenhof, der Rosengarten. Die Hotelbesitzerin stammt ursprünglich auch Deutschland und gibt uns noch ein paar Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten auf unserer weiteren Reise.

Der Nachmittag gehört dann Schloss Chenonceau...

 

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  Kleine Strasse...  
           
    ...weites Land  
           
    Mittags kommen wir schon in unserem Hotel an...  
           
    ...um...  
           
    ...unserem Lieblingsschloss...  
       
    ...einen Besuch abzustatten  
       
    ...  
       
    Die haben ihren Spass...  
       
    ...dem Schwälbchen ist es Wurst...  
       
    ...und wir geniessen den Abend auf dem Erdboden bzw. im Rosengarten unseres Hotels  
           
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