Wir verlassen die Somme-Bucht mit gemischten Gefühlen. Eigentlich wollten wir die Gegend dort noch ausführlicher erkunden, doch mit diesem Touristenaufmarsch hier gestaltet sich alles sehr schwierig. Ohne Unterkunft hat man, ja, eben, keinen Unterschlupf. Jedenfalls hatten wir uns das so nicht vorgestellt. Wir beschliessen, weiter nach Westen zu fahren, und uns irgendwo, wo es schön ist, für ein paar Tage einzuquartieren. Da kommt uns natürlich gleich das Manoir de la Roche Torin in den Sinn, das am Rande der Salzwiesen in der Bucht des Mont St. Michel liegt. Ein Anruf genügt, und schon haben wir für vier Tage ein Zimmer organisiert. Allerdings lassen wir uns dafür Zeit bis übermorgen. Heute ziehen wir erstmal bei leichtem Regen los, lassen Saint-Valery und die Somme-Bucht hinter uns, fahren über Tréport und Dieppe zur Seine. Den Fluss überqueren wir - mittlerweile bei Sonnenschein - mit der Fähre.   Dann dauert es noch ein Weilchen bis wir in Cormeilles, einer Kleinstadt mitten in der Normandie, an- und in einem schmucken Hotel unterkommen.

Landschaft und Architektur haben sich geändert. Cormeilles wartet mit reichlich Fachwerk auf, mit idyllischen Hinterhöfen, leider auch mit viel leer stehenden und zum Verkauf angebotenen Häusern. Die auf einem Hügel erbaute Kirche besitzt einen schrägen Boden, der vom Eingangsportal bis hin zum Altar kontinuierlich ansteigt. Also ganz symbolisch. Eigenartig sind auch die Kirchenstühle, es sind mit Türen verschlossene, halbhohe Abteile.

Wohl damit wir nicht übermütig werden, fängt es am späten Nachmittag wieder zu regnen an.
 
       
   
Mit der Fähre...  
   
...über die Seine.  
   
Kartenstudium...  
   
Schmuckes Hotel...  
   
...in Cormeilles  
   
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