Natürlich, es regnet wieder. Gestern fing es am Spätnachmittag bei unserem Spaziergang in Cormeilles leicht zu tröpfeln an und wuchs sich allmählich zum ergiebigen Regen aus. Deswegen bleibt bei der heutigen Fahrt durch die Normandie die Sicht beschränkt. Die Kamera schlummert in ihrem Etui.

Das Erscheinungsbild der Dörfer wandelt sich nochmals. Die Fachwerkhäuschen mit ihren vertikalen Holzbalken machen allmählich der typisch bretonischen Bauweise Platz, den unverputzten Granitwänden mit Kaminen an den beiden Giebelseiten. Der Getreideanbau ist längst schon von der Bocagelandschaft abgelöst worden. Als wir Avranches durch- und das Flüsschen Sélune überqueren, fühlen wir uns fast schon wie zuhause.
 

Nachmittags kommen wir im Manoir de la Roche Torin in Bas Courtil an. Wir kennen das Hotel noch von unserer Radreise im Jahre 2012. Allerdings hat sich hier einiges geändert. Auffällig sind erstmal die nagelneuen Hotelschilder. Drinnen begrüsst uns junges Personal, und wir erfahren, dass das Restaurant inzwischen wieder in Betrieb genommen wurde. Die ehemaligen Besitzer, die bei unserem ersten Aufenthalt so zuvorkommend und hilfsbereit waren, haben das Hotel verkauft und sich zur Ruhe gesetzt.

 
       
   
Immer ein imposanter Anblick, egal ob nachmittags...  
   
...im Abendrot...  
   
...oder vor Sonnenaufgang.  
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