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| Regenwetter. Was sonst. Brauche ich doch eigentlich gar nicht mehr zu schreiben, oder? Wir checken aus und lassen uns weiter gen Westen treiben. Zuerst wollen wir dem Cairn von Barnenez einen Besuch abstatten, einer Grabstätte aus prähistorischer Zeit. Wir rollen auf kleinen Landstrassen durch die Regenwelt, finden einen sorgsam aufgeschichteten Steinhaufen grossen Umfangs samt Schautafeln vor, eingezäunt und nur auf einem kleinen Weg, der rein zufällig entlang der Kassentheke verläuft, zu besichtigen. Der Kommentar eines verärgerten Besuchers im ausliegenden Gästebuch liest sich sinngemäss folgendermassen: "Was für ein Beschiss! Man zahlt einen horrenden Eintrittspreis für einen Steinhaufen, ohne dass man die eigentlichen Grabkammern im Inneren besichtigen kann." Tja, sehen wir einerseits genauso, andererseits würde man das hier ohne finanziellen Zustupf seitens der Touristen auch nicht erhalten können oder wollen. |
Wir fahren lieber weiter nach Morlaix, besuchen traditionellerweise das
Grand Café da la Terrasse (kein Morlaix-Besuch ohne) und verlieren
uns etwas später dann in der Bilderwelt der umfriedeten Pfarrhöfe
in Guilmilau, Lampaul-Guilmilau und St. Thegonnec. Die so naiv und so
lebendig aus dem Granit herausgeschlagenen Figuren zu betrachten, ist
immer wieder ein Genuss, auch wenn die Sonne fehlt und kaum Licht und
Schattenwurf exisitiert. Nach einer Weile kommt man eh aus dem Schmunzeln
nicht mehr raus. Doch es sind nicht nur die Figuren der Calvaires, es
ist auch die Innenausstattung der kleinen Dorfkirchen, die einen plastischen
Blick auf das Leben und Denken der damaligen Bevölkerung bietet. |
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| Bei Ebbe... | ||||
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| ...muss man sein Brett weit tragen. | ||||
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| Der Cairn von Barnenez. | ||||
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| Steinmetzkunst in Lampaul-Guimiliau. | ||||
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