Natürlich ist einem etwas wehmütig zu Mute, wenn man Kilometer für Kilometer nach Osten fährt, dem Ferienende entgegen. Man taucht aus der Seifenblase auf, in der man sich eine Zeit lang aufgehalten hat, und Gedanken an den Alltag bahnen sich ihren Weg, je näher man dem Zuhause kommt, Nachrichten über das aktuelle Zeitgeschehen dringen wieder durch. Nochmals ist uns ein schöner Morgen vergönnt. Die Sonne ist gerade eine Handbreit über dem Horizont, als wir ein letztes Mal in Saumur frühstücken. Es ist kalt geworden, und kurz nach dem Frühstück ziehen Nebelschwaden über das Land.

Die Loire zeigt sich nochmals von ihrer besten Seite, als wir ihr bei Langais einmal mehr Lebewohl sagen. Die Sonne dringt ab und zu durch den Nebel und sorgt für eine interessante Stimmung.
 

Wir rollen den Indré entlang und versorgen uns in Azay-le-Rideau in einem Supermarkt mit Proviant. Auch hier haben wir nochmals Gelegenheit, uns über die oft umständlichen Zahlungsmodalitäten an der Kasse zu amüsieren. Man zahlt mit Checks, die unterschrieben, geprüft, gegengezeichnet, abgeheftet werden müssen. Oder mit Bonus- oder Sammelpunkten, je nach Gusto. Bei uns in der Schweiz wäre sowas unmöglich. Hier reagieren die hinter einem in der Schlange wartenden Kunden oft schon ungehalten, wenn man das Kleingeld aus dem Portemonnaie zählt, um den Betrag zu begleichen. Wir nehmen es gelassen, wir haben Zeit.

Den Nachmittag und Abend verbringen wir in Valençay in einem Etappenhotel mit Pool und Park.

 
       
   
Ein letzter Blick auf die "weisse Stadt".  
   
Ab und zu kommt die Sonne durch den Nebel...  
   
...und sorgt für Stimmung.  
   
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