| |
Am Abreisetag, traditionellerweise
ein Freitag, strahlt die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel. Die Temperaturen
sind dementsprechend. So wird schon morgens das Autodach geöffnet und
wir rollen gemütlich raus aus der Stadt, die Landstrassen entlang zum
Rhein, lassen uns von Werner auf Schleichwegen durch Basels Agglomeration
lotsen und überschreiten beziehungsweise überfahren noch vor Mittag
die Grenze nach Frankreich. Wir kommen durch den Sundgau, der sich nach
den Niederschlägen in frühsommerlicher Pracht zeigt. Baum und
Strauch tragen frisches Laub, die Getreidefelder sind noch zart grün.
Sommer liegt in der Luft. |
|
Bei Montbeliard erreichen
wir den Doubs und folgen den Windungen des Flusstales bis zu unserem ersten
Etappenort, Hièvres-Paroisses, ein Dorf kurz vor Baumes-les-Dames.
Ein eigenartiges Hotel, das gleichzeitig auch als Museum für Modellautos
dient, bietet uns Unterkunft für die Nacht. Die Leidenschaft des Hausherrn
ist eine ausufernde, so sind sämtliche Innenräume abgesehen von
den Hotelzimmern, mit Schauvitrinen bestückt. Ausufernd auch die Portionen
beim Abendessen. Etwas diskussionswürdig die Versuche des Kochs, die
traditionelle Küche zu verlassen und Raffinesse in den Speiseplan zu
bringen. |
|