| Weder Nizza noch Palma de Mallorca, nicht Dubai
und nicht Miami: In Carnac-Plage trifft sich weder die mondäne Welt der
Reichen und Schönen, noch finden sich die Freunde des schnell-effektiven
Trinkens oder das Partyvolk ein, wie man es von gewissen Orten rund um
den Mittelmeerraum her kennt (naja, an den Wochenenden hört man zu
nachtschlafener Zeit schon den ein oder anderen maximal Alkoholisierten
lautstark durch die Gassen torkeln). Jetzt, in den Sommerferien,
bevölkern hauptsächlich
Familien mit Kindern aus Frankreich und England Strand, Restaurants und
Cafés, natürlich auch Jugendliche, die aber eher aus dem bretonischen
Hinterland zu stammen scheinen. |
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Sobald die Schulferien zu Ende sind, wird das Publikum
älter und gesetzter. Plötzlich wird alles ruhiger und (noch) beschaulicher.
Die Boutiquen öffnen nun nur mehr am Nachmittag und schliessen abends
schon etwas früher. Die Studenten oder Schüler aus Rennes oder Nantes,
die hier in den Bars und Cafés ferienjobben, haben sich auf den Heimweg
gemacht (hoffentlich mit genügend Cash für das Wintersemester), so muss
auch mal der ein oder andere Barbetreiber darselbst kellnern. |