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Wie beim parallel laufenden Giro d'Italia fahren auch wir heute unsere achte Etappe,
es wird eine flache sein, wie gemacht für die Sprinter. Doch in unserem
Zwei-Personen-Peloton finden sich nur Lustwandler, deswegen wird um den
Etappensieg nicht gar so heiss gefochten, wie es die Profis tun. Bei uns
geht es eher darum, wer nach der Etappenankunft das verdiente kühle Bier
organisiert. Zuerst dürfen wir heute bei ruhigem Morgenwetter durch das Donaumoos radeln. Alles glitzert und glänzt in der Sonne. Weite Fluren, Busch- und Baumgruppen, in verschiedenen Entfernungen gestaffelt. Bei Bächingen stossen wir auf einen Radweg, der die Brenz begleitet und uns bis nach Gundelfingen bringt. Das ist alles viel sehenswerter als der offizielle Donauradweg, der von circa Elchingen aus lange durch den mit der Zeit langweilig werdenden Auwald und der begradigten Donau entlang geführt wird. Bei Gundelfingen treffen wir wieder auf den Donauradweg und folgen diesem. Lauingen, Dillingen, Höchstadt. Viel Durchgangsverkehr und nur bedingtes Radlvergnügen. Ab jetzt machen wir einfach Strecke. Ruhiger wird es dann im Donauried, wo wir allerdings wieder mit dem Wind zu tun haben, der im Laufe des Vormittags auffrischte. Der zehrt auf Dauer schon ein wenig an der Energie. Immerhin ist das alles heute recht hübsch - mit dem blauen Himmel, den weissen Wolken und den verschiedenene Grüntönen der Landschaft ringsum. |
Irgendwann sind wir dann in
Donauwörth und checken in unserem Hotel ein. Und mit uns zwei Paare aus
der Schweiz, die die Strecke von Passau bis Donaueschingen unter die
Füsse, respektive Pedale genommen haben. Immer am verlängerten Christi
Himmelfahrts-Wochenende sind sie unterwegs, diesmal von Regensburg aus
bis hierher nach Donauwörth. Morgen soll es dann wieder nach Hause
gehen. Die hatten jetzt wirklich ein paar sehr schöne Tage und sind
richtig zufrieden. Wir auch. Donauwörth erscheint uns heute ziemlich sehenswert. Wir waren nun doch mehrere Jahre nicht mehr hier, und man hat einiges renoviert und erneuert. Das gilt auch für die Dörfer und Städtchen, durch die wir in den letzten Tagen gekommen sind. Auffallend sind die vielen Solaranlagen auf den Dächern der Häuser. Das sieht man bei uns in der Schweiz viel seltener. |
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| Sonniger Morgen... | ||||||
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| ...im Donaumoos. | ||||||
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| Später dann... | ||||||
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| ...geht es flach durchs Donauried. | ||||||
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| Donauwörth. | ||||||
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