Jetzt aber! Es ist unser letzter Tag hier in Heudicourt und Météo-France prophezeit uns einen milden Frühlingstag. Und bei dem Wetter wollen wir nochmals um den See wandern. Im Hotel bereitet man uns ein Lunchpaket zu, auf das wir ungeduldig und mit scharrenden Hufen warten. Dann ziehen wir los, marschieren die paar hundert Meter durch die Ortschaft bis zum See, vorbei an gackernden Hühner, bis wir den Wanderweg erreichen. Hier sind schon die Ornithologen unterwegs und haben ihre Feldstecher und Stative auf einen Fischadler gerichtet, der sich, von jenen völlig unbeindruckt, über dem Wasser rüttelnd nach einem Frühstück umsieht. Wir beobachten das Schauspiel ein Weilchen, der grosse Vogel kommt ja bei uns zuhause nur äusserst selten mal vor.   Ähnlich wie gestern in Lachaussée führt die Wanderung auch hier mal an Wiesen und blühenden Rapsfeldern entlang, dann wieder durch Laubwälder, die sich allmählich belauben. In Montsec erklimmen wir den Butte de Montsec, einen Hügel, auf dem die Amerikaner ein Denkmal errichteten, um den Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Von dort oben hat man natürlich eine schöne Aussicht über die Gegend. Weiter geht es immer am See entlang, immer zwischen Schilfgürtel und Wald, bis man schliesslich den Damm des Stausees erreicht und damit dann die touristische Zone mit den Liegewiesen und der Gastronomie. Jetzt belebt sich hier alles, Sommer und Badefreuden rücken in greifbare Nähe, auch wenn es bis dahin noch ein Weilchen dauert.
Frühling...
...in Heudicourt-sous-les-Côtes...
...
Wandern in der Morgensonne...
...fast freut man sich schon über den Schatten...
Der Herr im Ring.. 
In Montsec... 
...und auf dem Butte de Montsec, wo sich ein von den Amerikanern erbautes Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges befindet.
Ausblick... 
... 
Obstgarten...
Abstieg zum Dorf...
Von da oben kommen wir gerade...
...und an blühenden Rapsfeldern entlang geht es weiter.
Idylle am See... 
 
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