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| Heute geht es weiter. In den
Norden, in die Extremadura. Wir frühstücken auf dem Weg zum Busbahnhof in einem Café, sind
aber noch nicht wirklich wach, als wir uns in der Wartehalle einfinden.
Vielleicht sollte man nochmals einen Kaffee im
Busbahnhofsbistro zu sich nehmen? Man hat ja noch etwas Zeit. Ausserdem
kann man auch noch etwas Proviant für die dreieinhalbstündige Busfahrt
erstehen. Der Check-in verläuft völlig entspannt, jeder hat ja seinen vorreservierten
Sitzplatz, es gibt keinerlei Gedränge. Wir sind bisher noch nie mit
einem Fern- oder Überlandbus gereist und unserer macht einen modernen
Eindruck. Tabletdisplay in die Kopfstütze integriert, WLAN, Toilette,
eine gewisse Beinfreiheit. Der Busfahrer
dreht zu Beginn der Reise seine Runde und verteilt Kopfhörer und
Zeitungen. Schliesslich geht es los. Erstmal raus aus dem Bahnhof, rauf auf die Autobahn und
hurtig voran. Wir queren die Sierra Morena, ein Hügelzug, der dicht mit
Bäumen bewachsen ist. Ob es die Eichen sind, unter denen sie hier die
Schweine für den berühmten Schinken züchten? Dazwischen fruchtbare
Ebenen, weisse Städtchen, viele Störche, schliesslich für ein paar
Dutzend Kilometer eine Gegend, die mich an
die Serengeti erinnert. Um die Mittagszeit sind wir in Cáceres und
lassen uns von einem Taxi zu unserer Bleibe am Rande der Altstadt
bringen, checken in einem sehr
angenehmen Hotel mit charmantem Personal ein, essen noch im
Hotelrestaurant zu Mittag und kommen schon wieder nicht aus dem Staunen
heraus und grinsen über beide Ohren. Später dann ein erster Rundgang durch die trutzige Altstadt von Cáceres. Das ist jetzt irgendwie ein anderes Spanien. Karg und von Wehrhaftigkeit zeugend. Es kommen einem gewisse geschichtliche Epochen in den Sinn, die Zeiten der Reconquista oder der Inquisition. Cáceres erinnert aber auch ein wenig an die toskanischen Städte. Die grossen Touristenmassen, die wir in Córdoba und Sevilla gesehen haben, gibt es hier nicht. Cáceres ist "nur" Provinzhauptstadt, allerdings mit einer von der UNESCO ausgezeichneten Altstadt. Während wir so durch die engen Gassen marschieren, wird uns klar, dass die geplante Zeit nicht ausreichen wird. Es ist sowieso Pfingstwochenende, unser Hotelzimmer ist auch noch für weitere Nächte verfügbar. So legen wir noch was drauf und bleiben für eine Weile hier. Etwas Sesshaftigkeit wird uns gut tun. |
| Der Tag in Farbe |
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| Busfahrt... |
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| ...nach Norden. |
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| Erster... |
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| ...Eindruck... |
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| ...von Cáceres. |
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