Heute beginnt ganz offiziell die Rückreise. Ein Taxi bringt uns zum Busbahnhof, der etwas ausserhalb von Trujillo liegt. Dieser ist ein relativ modernes Betongebilde. Zusammen mit der Morgensonne ergibt das allerlei interessante Perspektiven. Ich fotografiere das Spiel aus Licht und Schatten und vertreibe mir so die Zeit. Dann kommt unser Bus, wir checken ein und lassen uns in die Hauptstadt chauffieren, gut drei bis vier Stunden Fahrt. Draussen gleitet die spanische Landschaft vorbei - wie immer dünn besiedelt, trocken, manchmal gebirgig, dann wieder diese weiten Ebenen. Kaum Verkehr auf der Autobahn. Das ändert sich, sobald wir uns Madrid nähern. Auf einmal wird alles dicht und gedrängt, und unser Bus steht ein Weilchen im Stau. Kurz nach Mittag kommen wir in Madrid an. Ein Taxi bringt uns zu unserem Hotel in die Innenstadt.

Was für ein Kontrast! Es ist heiss, es ist laut, es ist dicht, es ist eng. Wir sind irgendwie in Schockstarre. Nach der Ruhe von Cáceres und Trujillo plötzlich diese Hektik. Und dann kommt noch etwas hinzu: Wir können kaum atmen. Die Hitze in Verbindung mit dem Ozon oder den Autoabgasen legt sich wie ein Schleier über uns. Wir checken im Hotel ein und machen uns nach der Siesta dran, zu Fuss ein wenig die Stadt zu entdecken, geben aber bald frustriert auf. Nein, das ist heute wirklich nicht unser Ding. Dass wir den Rest des Tages im Hotelzimmer verbringen, wird wohl keiner verstehen. Aber genau das tun wir.
 
Der Tag in Farbe
 
Spiel von Licht und Schatten...
...auf dem Busbahnhof in Trujillo. 
 
 
 
 
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