Von Winterthur nach Seuzach
27. November 2016, 9 Km. Aufbrechen oder lieber doch zuhause bleiben? Wieder Hochnebel, wieder ungemütlich. Wir ziehen trotzdem los, fahren mit der S-Bahn bis Winterthur. Immerhin brauchen wir nicht umzusteigen, sondern können direkt vom Winterthurer Hauptbahnhof aus losmarschieren. Es geht ein paar Minuten durch Quartierstrassen nach Norden, an einem Seniorenwohnheim vorbei, dann gelangen wir schon in den Wald, den Hügel hinan, der Winterthur im Norden begrenzt. Erstaunlich schnell ist man raus der grossen Stadt.

Beim Walcheweiher wachsen mehrere Mammutbäume in den Himmel, die man künstlich gepflanzt hat. Eine Schautafel belehrt darüber. Waldspaziergänge im Spätherbst haben natürlich auch ihre besondere Stimmung, grad bei dem Wetter. Es riecht modrig und nach Verfall und Winterschlaf. Hab ich wohl neulich schon erwähnt.
  Nach einer Weile sind wir über die Hügelkuppe hinweg und der Weg führt wieder bergab. Allmählich dringen die Geräusche einer Autobahn durch den Nebelwald, immer lauter, immer drängender. Kurz vor der Autobahn kommen wir aus dem Wald ins Freie und unterqueren sie. Auf der anderen Seite eine Ansiedlung, das muss Forrenberg sein. Wir laufen am Stadtrand von Seuzach entlang und folgen den Wegweisern nach Dinhard. Erneut führt der Weg zuerst einen Hügel hinauf und dort in den Wald. Dann verlieren wir uns etwas in diesem: Es gibt einen Fitnessparcour, verschiedene Beschilderungen, dann gar keine mehr. Schliesslich finden wir wieder unsere gelben Wegweiser, die uns zu einem Bahnhof leiten. Der Bahnhof erweist sich als zu Seuzach gehörig, wir sind also im Kreis um die Stadt herum gelaufen, sind vom rechten Weg abgekommen. Tja, sowas soll in den besten Familien vorkommen...
Baustelle am Winterthurer Hauptbahnhof.
Weg vom Bahnhof...
...und rein in den Wald.
Mammutbäume.
Raus aus dem Wald...
...rein in die Zivilisation...
...und wieder raus aufs Land...
...
...
Wirr im Wald.
Bahnhof Seuzach.
 
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