Wir sind allmählich mit den Gedanken bei der Heimreise und wie diese zu organisieren wäre. Irgendwie müssen wir von Nimes aus eine Zugverbindung bekommen. So starten wir mit dem Bewusstsein, das es unsere letzte Tagesetappe sein wird, in den bedeckten und kühlen Dienstagmorgen hinaus. Wir sind zugegebenermassen etwas velo-müde, aber auch wehmütig und befriedigt und froh, dass wir es überhaupt bis hierher geschafft haben.

Die Platanenallee, auf der wir die ersten Minuten entlangrollen, könnten von Dali gemalt sein: die Zweige und Äste sind bis weit nach oben zurückgeschnitten. Es sieht aus, als ob man Dali's Elefanten umgedreht und auf den Rücken gelegt hätte. Ein Weilchen kämpfen wir wieder mit dem wütenden Tier des Verkehrs (so kommt es einem vor), dann nimmt uns eine kleine Strasse auf und geleitet uns durch ebenes Land. Abwechselnd brach liegendes Ödland, goldgelbe Weizenfelder und Weinanbau. Immer aber ein kleines Pinienwäldchen oder dunkelgrüne Zypressen im Blickfeld. Wir sind inzwischen im Languedoc, die Provence liegt offiziell hinter uns.

 

St. Gilles, eine Stadt südlich von Nimes, soll unser Zuhause für die nächsten Tage werden. Von dort können wir nach Nimes, um die Rückfahrt zu organisieren und noch den ein oder anderen Ausflug in die Camargue machen, stellen wir uns so vor. Wir finden ein kleines Hotel in einer ruhigen Seitengasse…

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    Die Dali-Bäume  
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