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Man könnte sich schon an stetigen Rückenwind gewöhnen, keine
Frage. So wie gestern auf den letzten Kilometern bis nach Ehingen, das
war schon prima. Doch heute weht, im wahrsten Sinne des Wortes, ein ganz
anderer Wind, und zwar aus der entgegengesetzten Richtung. So ist es
eben. Wie werden heute und morgen dem Donauradweg folgen. Zwar sind wir
die Strecke schon x-mal gefahren und speziell dieser Abschnitt hier
gehört auch nicht unbedingt zu den attraktivsten entlang der Donau, doch
wir sind so schön im Flow, es läuft grad so gut, dass wir den Schwung
keinesfalls abbremsen wollen. Zumal das Donautal an diesem Morgen wie ein von der Sonne beschienener Teppich vor uns ausgebreitet liegt. Auf dem Weg nach Ulm führt der Donauradweg eine Weile lang neben dem Damm der Donau entlang, und hier folgt uns ein Auto in etwa hundert Meter Abstand in fast gleichem Tempo. Das ist uns verdächtig bis unheimlich. Wir halten an, um das Fahrzeug vorbei zu lassen. Wie sich herausstellt, ist der Fahrer ein junger Mann, der mit dieser Methode seinen Hund - er gehört einer gewissen Rasse an, für die bei uns in der Schweiz Maulkorbpflicht besteht - Gassi führt. Haben wir so auch noch nicht gesehen. Was macht denn das Herrchen, wenn das Tier pötzlich eigene Wege zu gehen gedenkt? Im Auto sitzend, den Hund nicht angeleint? |
Wir geben ihm etwas Abstand und
radeln langsam weiter Richtung Ulm, zuerst durch die Gewerbegebiete
westlich der Stadt, dann kerzengerade zwischen Bahn und Donau, die jetzt
durch die Einmündung der Iller an Volumen zugelegt hat. Gestern haben
wir noch überlegt, ob wir nicht mal einen Tag in Ulm verbringen
und die Stadt ausgiebig besichtigen. Doch manchmal macht man solche Entscheidungen von kleinen Details abhängig, vielleicht auch etwas vorschnell und ungerecht. Wir schieben unsere Räder in die Innenstadt und setzen uns auf einem kleinen Platz in ein Café/Restaurant. Die Art und Weise, wie wir dort bedient beziehungsweise abgefertigt werden - unbeteiligt und irgendwie undankbar - und die Qualität der servierten Speisen wirken nicht wirklich einladend. So lassen wir achselzuckend Ulm Ulm sein - man will sich ja auch nicht aufdrängen. Wir ziehen weiter bis nach Langenau, wo wir schon ein paar Mal gut untergekommen sind. Abends bekommen wir dort noch eine sensationelle Holzofenpizza serviert. |
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| Blick von Ehingen aus... | ||||||
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| ...über das Donautal. | ||||||
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| Unten im Tal dann... | ||||||
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| ...der Donauradweg. | ||||||
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| Touristen in Ulm. | ||||||
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| An der Flamme Rouge, dem letzten Kilometer bis nach Langenau. | ||||||
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