Wie in Spanien anscheinend durchaus üblich, nehmen wir unser Frühstück in einer, beziehungsweise vor einer Bar ein, da unser Hotel diesen Service nicht anbietet. Kaffee, frisch gepresster Orangensaft, Croissant - dieses längs halbiert und getoastet. Darauf streicht man hier im Mixer zerkleinerte Tomaten, fügt noch Olivenöl dazu. Voilà. Ausserdem gibt's süsse Vesuchungen jeglicher Couleur, worauf wir lieber mal verzichten. Den typisch spanischen Schinken - Serrano oder Jamón Ibérico - kann man natürlich auch bestellen.

Was liegt heute an? Klar, wir wollen in die Mezquita! Nach dem Frühstück spazieren wir durch die noch ruhige Altstadt zur Moscheenkathedrale. Es ist zehn Uhr. Im Innenhof vor dem eigentlichen Eingangstor zur Mezquita drängen sich schon die Reisegruppen. Das sieht eher suboptimal für uns aus. Die Guides sind hier mit Mikrofon und um den Hals gehängten Lautsprecher ausgestattet. Eigentlich will man in einem solchen Gebäude zu dem Gedränge nicht auch noch mit babylonischem Sprachengewirr beschallt werden. Wir schauen uns die Sache mit den Besichtigungsmöglichkeiten mal an und finden heraus, dass die Mezquita morgens zwischen 8:30 und 9:30 für Reisegruppen gesperrt und nur für Einzelbesucher geöffnet ist. Der Eintritt ist für diese frei. Das sind doch schon mal gute Neuigkeiten, und wir vertagen unseren Besuch auf morgen.

Wir schauen uns das Treiben hier noch ein wenig an und schlendern weiter zum Palast der Christlichen Könige, dem Alcázar de los Reyes Cristianos. Hier ist der Besucheransturm noch akzeptabel - wir zahlen Eintritt, und ein paar Minuten später wandeln wir unter Orangenbäumen dahin. An Orangen herrscht hier wirklich kein Mangel, was uns Nordlichtern wie ein unerhörter Luxus vorkommt. Die Gartenanlagen hier gehören zu den schönsten, die wir gesehen haben. Und alles ist wunderbar gepflegt. Mir kommt die heruntergekommene Parkanlage von Sanssouci in den Sinn, die sich auf unserer damaligen Radreise so ganz anders präsentierte. Jedenfalls gefällt es uns hier. Es ist Mittag geworden, natürlich heiss, und wir suchen unser Hotelzimmer für die obligatorische Mittagsruhe auf. Am späten Nachmittag sind wir dann wieder auf Achse, lassen uns durch die Altstadt treiben und hören den Strassenmusikern auf der alten Brücke zu. Was spielen die? Aktuelle Popsongs, auf Flamenco umfrisiert...  
 
Der Tag in Farbe
 
"Libros"
 
Gar kühl...
...und ruhig...
...ist der Morgen.
"Skifer"?
...
Im Vorgarten der Mezquita...
...wird heftig fotografiert.
Palmen...
...vor dem Alcázar.
Im Inneren...
...
 
 
 
Abends auf der Brücke.
 
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