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| Von Zürich nach Bahnhof Stettbach | ||
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| 1. Oktober
2016, 5 Km. Kopfkinos, Wolkenkuckucksschlösser und andere Hirngespinste sind eine nette Sache, die tatsächliche
Umsetzung dann eine andere. Je länger man zuwartet,
desto mehr verlieren sich solche Ideen wieder in den Abstellkammern der
eigenen Festplatte. Warum denn auch unbedingt auf
den nächsten Frühling warten? Der richtige Zeitpunkt könnte genauso gut
heute sein. Es hindert einen ja nichts daran, jetzt schon den ersten
Schritt zu tun, mit dem jede Reise anfängt. Dann ist man schon
mal unterwegs, und die ganze Sache ist ins Rollen gebracht und bekommt
ein Gesicht. An diesem Samstag wird uns der Aufbruch sowieso leicht gemacht: Ein angenehmer Herbsttag, die Sonne lacht vom Himmel, die Temperaturen sind mild. Vormittags gilt es noch die üblichen Samstagsangelegenheiten zu erledigen, also Wochenendeinkauf und dergleichen, aber am frühen Nachmittag sind wir startklar. Es wird heute noch keine Wanderung im eigentlichen Sinne werden, eher eine Art Spaziergang. Das angepeilte Ziel, Bahnhof Stettbach, liegt nur ein paar Kilometer weit weg, es ist also ein moderater Einstieg in die geplante Unternehmung. |
Von unserer Haustür aus
ist es nur ein Katzensprung zum Waldrand des Zürichberges. Zuerst sind
wir noch auf asphaltierten Gehwegen oder Quartierstrassen unterwegs,
dann, nachdem wir die Wirtschaft Ziegelhütte (ohne einzukehren) passiert
haben, marschieren wir auf einem Waldweg gen Osten. Man sieht von hier
oben aus weit über die Stadt, später dann über das Glatttal bis hin zum
Zürcher Oberland. Wir kommen an einem Schiessplatz vorbei und durch das
Sozialpädagogische Heim Gfellergut, schliesslich führt der Weg hinab ins
Glatttal und zu unserem ersten Etappenziel, dem Bahnhof Stettbach, wo
eine Tram schon darauf wartet, uns wieder zurück in die Stadt zu
bringen. Das hätte jetzt eigentlich nur ein netter kleiner, "isolierter" Nachmittagsspaziergang sein können, da es aber den Auftakt zu meiner ersten Streckenwanderung bildet, bekommt es eine besondere Würze. So macht sich in uns ziemlich breit was wir längst schon kennen, und zwar diese Zufriedenheit des Etappenreisenden, dieses Feierabendgefühl. |
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| Fängt doch schon gut an: In unserer Nachbarschaft verschenkt jemand seine Schuhe. Zum Wandern vielleicht nicht allererste Wahl. | ||
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| Von uns aus sind es nur ein paar hundert Meter... | ||
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| ...bis zum Waldrand. | ||
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| Links liegt die Stadt unter uns. | ||
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| Stilleben an einer Scheunenwand. | ||
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| Bahnhof Stettbach, Endpunkt der ersten Etappe. | ||
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