Von Bahnhof Stettbach nach Schwerzenbach
15.Oktober 2016, 9 Km. Eigentlich ein trüber Oktobertag. Es hat die ganze Nacht hindurch und bis in den Vormittag hinein geregnet, und die Wolken hängen tief. Nachmittags soll jedoch die Sonne durchkommen, sind sich die verschiedenen meteorologischen Dienstleister einig. Noch sind wir in der Agglomeration von Zürich unterwegs. Noch können wir bequem und ohne grossen zeitlichen Aufwand mit der Tram anreisen und der S-Bahn zurückfahren. Wieder ist es Samstag Mittag als wir uns an die zweite Etappe machen. Wir nehmen die Tram bis zum Bahnhof Stettbach und folgen dem ausgeschilderten Wanderweg bis zur Glatt. Prima, dass man bei uns flächendeckend der gelben Beschilderung folgen kann, ich werde das in den folgenden Wochen zu schätzen wissen. Keiner behauptet, dass die Fransen der ausufernden Randbezirke unserer Stadt jemals Schönheitswettbewerbe gewinnen würden, und doch gehören sie zu Zürich wie das Grossmünster und der See.   Wir laufen durch die Stettbacher Gewerbegebiete bis zur Glatt und  anschliessend am Ufer entlang, teilen uns den Weg mit Radfahrern und Hündelern. Beton und Natur vermischen sich hier, mal überwiegt das eine, mal das andere. Wir laufen flussaufwärts nach Dübendorf, wo die Brücke erneuert wird, die früher im Jahr unter den Frühjahrshochwassern gelitten hat. Allmählich wird es ländlicher. Nachdem wir uns im Café der Kunsteisbahn ein kleines Päuschen gegönnt und den Kindern bei mehr oder weniger gekonnten Pirouetten zugesehen haben, erreichen wir endlich (relativ) freies Land. Der Blick kann schweifen und stösst nicht alle paar Meter an eine Betonwand. Wir ziehen durch bis Schwerzenbach, wo wir es für heute gut sein lassen.
Ein trister Hochnebeltag.
...
Auf dem Weg zur Glatt.
Beton und Natur.
Fast wird's idyllisch.
...
An der Brückenbaustelle zu Dübendorf.
Vorgartenseeligkeit mit Herbstblumen.
Kleines Wehr an  der Glatt.
Pirouetten auf der Kunsteisbahn.
Allmählich haben wir die Stadt hinter uns gelassen.
zurück zum Menü ¦ weiterlesen ¦ nach oben