| 16. Oktober 2016, 11
Km. So ist er halt der Herbst. Bei uns im flachen Land geben Nebel
oder Hochnebel das Zepter nicht so gern aus der Hand, hoch oben dagegen
brilliert die Sonne. Das kann tage- oder wochenlang so und einem
durchaus aufs Gemüt gehen. Dagegen gibt es verschiedene Rezepte.
Und von allen gebräuchlichen und hinlänglich bekannten wählen wir nicht
den Ausflug in die Berge, noch den Gang in die Sauna, nein, wir stellen
uns dem Grau und ziehen erneut zu Fuss los. Hat man sich nämlich einmal
überwunden und auf die Beine gemacht, stellt man fest, dass auch
Nebelstimmungen interessant sind. Von der belebenden Wirkung der frischen Luft
und der körperlichen Betätigung mal ganz abgesehen. |
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Vom Bahnhof in
Schwerzenbach aus wandern wir zur Glatt und am Flussufer bis zum
Greifensee. Hier folgen wir dem Rundweg. Prinzipiell ist das unsere
Hausstrecke mit dem Fahrrad. Zu Fuss und im Nebel wirkt dass alles
wieder ganz anders. Wir streifen durch's Schilf, kommen durch den Ort
Greifensee und machen an der Schifflände in Uster eine Pause mit Jause,
bevor wir uns zum Bahnhof in Uster durchschlagen und mit der S-Bahn
wieder nach Hause fahren.
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